.... man/ respektive ich jammert/jammere ja gerne mal über den belgischen Sommer ... hmmm, vielleicht sollte ich mir einfach merken, dass (genauso wie Flamingo das neue Pink und 40 das neue 27) der September der neue Sommermonat ist! Eh bien: Wonderfulrelaxingsunnysleepy day at the beach! Okay, nicht in Belgien, sondern Holland ... aber die Abwesenheit von Hotelbunkern und die Anwesenheit von Dünen ist für mein Wohlbefinden schon entscheident.... mehr vom Meer sehn...
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Sonntag, 9. September 2012
Beachday
.... man/ respektive ich jammert/jammere ja gerne mal über den belgischen Sommer ... hmmm, vielleicht sollte ich mir einfach merken, dass (genauso wie Flamingo das neue Pink und 40 das neue 27) der September der neue Sommermonat ist! Eh bien: Wonderfulrelaxingsunnysleepy day at the beach! Okay, nicht in Belgien, sondern Holland ... aber die Abwesenheit von Hotelbunkern und die Anwesenheit von Dünen ist für mein Wohlbefinden schon entscheident.... mehr vom Meer sehn...
Montag, 6. August 2012
Sommeressen
Über's Essen auch.
Warum also nicht einfach beides kombinieren?
So geschehen in den letzten Tagen, die für den Brüsseler Sommer 2012 überdurchschnittlich sonnig waren. Deshalb gab's zum Beispiel mit den beiden Lieblingsbesucherinnen ein Lauer-Sommerabend-Muschelessen auf dem Place St. Catherine ... draußen, vor den kleinen Fischlokalen, unter buntern Girlanden, mit den neuen Muscheln aus Zeeland - Urlaubsstimmung pur!
Und weil man dem Belgier vieles vorhalten kann, aber nicht, dass er nicht zu entspannen und zu genießen weiß, gibt es hier derzeit einen Picknick-Sommer. D.h. jeden Sonntag trifft man sich in einem anderen Brüsseler Parks, lauscht abgefahrener oder klassischer Musik, holt sich Essen von den Ständen oder einen gefüllten Picknikkorb (12 Euro für zwei Personen) und chillt bei dem ein oder anderen Gläschen Wein einfach so vor sich hin ... früher hieß das auch "Seele baumeln lassen" - übrigens eine Redewendung, die aus einem Zitat aus Kurt Tucholskys 'Schloss Gripsholm'abgeleitet ist: "Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele". Bin mir sicher, dass piQniQ was für Tucholsky gewesen wäre.
Und wenn dann mal wieder doch viel erfrischendes Nass vom Himmel fällt und es gilt, Indoor-Aktivitäten zu organisieren, dann kann man ja solche wählen, die den Sommer einfangen ... Tomaten trocknen zum Beispiel. Wollte ich schon immer mal machen. Steht auf meiner persönlichen "1000 things to do before I die". Done! Riecht super, schmeckt traumhaft. Tomatototalo!
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Sonntag, 10. Juni 2012
Europameisterschaftliches
Nach Tennis jetzt Fußball.
Geht wieder los... das Bällsche rollt.... (Mensch, ist die Fußball WM tatsächlich schon wieder 2 Jahre her?)
Dieses Mal nicht global, sondern europäisch... und: nicht hier, sondern da!! Ja, denn ich bin einer Gastblogger- Einladung gefolgt (Danke Tobi- macht Spaß!) .... meine Fußball EM 2012 wird also auf Hartkore 28 stattfinden .....
... und den ersten Eintrag gab's bereits: über EM-Lieder und deren Abgründe...
Sonntag, 3. Juni 2012
Balkonbepflanzung...
... ist ja nach Angrillen (war 2012 super) nicht nur der logische Anfangsbuchstabe in der Reihenfolge, sondern auch das ambitionierteste Freiluftevent schlechthin ...
Warum? Na, weil ich
1. (wirklich gar) keinen grünen Daumen habe,
2. nie (seit ich zuhause ausgezogen bin) einen Balkon besaß und
3. Nutzpflanzen bevorzuge und es doch aber auch trotzdem schön finde, Blümchen zu sehen und die Kombi aber gar nicht so einfach ist ...
Was tun? Hmmm... einfach machen. Zum Beispiel gestern. Man startet mit Pflanzen kaufen :
- Minze(brauche ich für den leckersten Zucchinisalat der Welt: 2 große Zucchini mit dem Sparschäler in Streifen hobeln, quer und längs halbieren, nen guten Schuss Zitronen(!!wichtig)-Olivenöl drüberkippen, nen kleineren Schuss weißen Balsamico, dann bisschen Salz und Pfeffer und in Streifen geschnittene Minze dazu... ganz groß! Kombimöglichkeiten: plus Koriander, plus Rote Beete Würfel, plus Schafskäsebrösel, plus spicy Garnelen...undundund... jomeidesisderwahnsinn)
- Zitronenthymian (war letztes Jahr mein Kräuterfavorit ... Gutes bleibt!)
- Erdbeeren (ich hätte Walderdbeeren nehmen sollen)
- und Tomaten (meine Erfolgsstory 2011)
- ... und Blümchen;-)

Beim Einbuddeln und Saubermachen auf dem Balkon (sehr cool mit verspiegelter Sonnenbrille und 60cent Gummihandschuhen ;-)) habe ich in bester b-Manier einen Brand bekommen .. von der Sonne, die sich heute gar nicht zeigte und einem novemberartigen Regen die Bühne überließ (ahhh kalt...üsselig...brrr). Angießen hätte ich mir also sparen können ... binne trotsdeme serrä stolze, weisse :-)
Und passend zum Anlass gibt es jetzt noch Blumisches auf die Ohren: Flowerpornos alias Tom Liwa! YES!
Warum? Na, weil ich
1. (wirklich gar) keinen grünen Daumen habe,
2. nie (seit ich zuhause ausgezogen bin) einen Balkon besaß und
3. Nutzpflanzen bevorzuge und es doch aber auch trotzdem schön finde, Blümchen zu sehen und die Kombi aber gar nicht so einfach ist ...
Was tun? Hmmm... einfach machen. Zum Beispiel gestern. Man startet mit Pflanzen kaufen :
- Minze(brauche ich für den leckersten Zucchinisalat der Welt: 2 große Zucchini mit dem Sparschäler in Streifen hobeln, quer und längs halbieren, nen guten Schuss Zitronen(!!wichtig)-Olivenöl drüberkippen, nen kleineren Schuss weißen Balsamico, dann bisschen Salz und Pfeffer und in Streifen geschnittene Minze dazu... ganz groß! Kombimöglichkeiten: plus Koriander, plus Rote Beete Würfel, plus Schafskäsebrösel, plus spicy Garnelen...undundund... jomeidesisderwahnsinn)
- Zitronenthymian (war letztes Jahr mein Kräuterfavorit ... Gutes bleibt!)
- Erdbeeren (ich hätte Walderdbeeren nehmen sollen)
- und Tomaten (meine Erfolgsstory 2011)
- ... und Blümchen;-)
Beim Einbuddeln und Saubermachen auf dem Balkon (sehr cool mit verspiegelter Sonnenbrille und 60cent Gummihandschuhen ;-)) habe ich in bester b-Manier einen Brand bekommen .. von der Sonne, die sich heute gar nicht zeigte und einem novemberartigen Regen die Bühne überließ (ahhh kalt...üsselig...brrr). Angießen hätte ich mir also sparen können ... binne trotsdeme serrä stolze, weisse :-)
Und passend zum Anlass gibt es jetzt noch Blumisches auf die Ohren: Flowerpornos alias Tom Liwa! YES!
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Mittwoch, 30. Mai 2012
Barcelona
Habe gerade 4 Tage dort verbracht - sehr schön (... was durchaus auch der hanseatischen Reisebegleitung geschuldet war ;-)) Wahrscheinlich muss ich diesen Eintrag Teil I nennen, denn ich finde diese Stadt wirklich sooo toll, dass ich befürche, ich muss nochmal einen dazu machen (...und ich sehe jetzt schon Bruxelles angeknatscht in der Ecke stehen, die Arme verschrenkt und die Unterlippe beleidigt nach vorne gekippt fragend "Warum die und nicht ich?" - Na hallo, tranquilo: Beach? Altstadt mit Tapas? Gaudi und Modernisme und gleichzeitig viel neue Architektur? Märkte mit Fruchtsäften und Piementos de Padron? Sonne? Segeln? ... ) Okayokayokay BXL ist momentan the place to be ... aber: fängt ja auch mit einem B an ... hmmm ;-)
Sonntag, 11. September 2011
Küstenkatastrophen
Irgendwie hatte Andy Brehme damals schon Recht, als er den unvergessenen Satz "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß" formulierte. Is' so. Immer. Wenn's nicht läuft, dann läuft es nicht. Ganz klarer Fall von Scheiße am Fuß.
...okay... ich fang lieber mal von vorne an...
Gestern war ein schöner Sommertag (richtig, bis hierher kann das obige Zitat noch nicht angewandt werden). Da der Wintereinbruch quasi kurz vor der Türe steht, wollte ich selbigen auf jeden Fall draußen verbringen (weiterhin zitat-freie Zone). Dann kam mein Ausflugsbegleiter auf die super Idee, doch an die Küste zu fahren (theoretisch perfekt, denn: ich liebe das Meer - hab ich das schon mal erwähnt?.... aber Achtung: jetzt kommt die Andy-Brehme-Gedenkstunde:) ... dieses Mal sollte es nicht die belgische sein, sondern die französische. "So schön da", haben uns Bekannte berichtet. Also, dann, on y va, dafür nimmt man doch gerne mal ein paar Kilometerchen mehr in Kauf - im Auto, obwohl draußen das schönste Sommerwetter seit langem vorherrscht!
Erste Station: Bray Dunes - ein französisches Örtchen gleich hinter der Grenze, das nach altem Pommesfett roch und auch nur einen mäßig attraktiven Strand zu bieten hatte:
Weil wir uns aber nicht so schnell von unserem Plan abbringen lassen wollten, sind wir weitergefahren. Das Navi sagte, dass der nächste Strand in ca. 30 Minuten erreichbar wäre. Hmm, Technik die begeistert ... dort sah es dann so aus:...Andy Brehme, sach ich nur, Andy Brehme...
Okay, vielleicht hätten wir die Bekannten einfach fragen sollen, wo genau sie es kurz hinter der Grenze so schön fanden... oder was "kurz dahinter" bedeutet ...Wir jedenfalls wissen jetzt, dass der Film "Willkommen bei den Sch’tis" (Bienvenue chez les Ch’tis) nicht nur mit Übertreibungen spielt, sondern Nord-Pas-de-Calais durchaus die Originalschauplätze zu bieten hat. Ist ja auch ne gute Erfahrung (die man auch an einem nicht so schönen Herbsttag hätte machen können).
So, damit jetzt niemand auf den Gedanken kommt, ich wolle hier die französische Küste in Verruf bringen, damit die belgische ein bisschen besser dasteht, gibt's noch einen Schnappschuss der letzten Tagesetappe (De Panne/ Belgien ... heißt wirklich so), die sich nahtlos in die Eingangszitatsgeschichte einreihte... ;-)
Hat also gestern nicht sollen sein. Der Plan vom entspannten, sonnigen Strandtag ist schlicht gescheitert. Aber da die Geschichten, die das Leben so schreibt, meist besser ausgehen als man denkt, gab's französischen Supermarkt, der auf unserem Nachhauseweg lag, leckeren Crémant im Angebot. Gekauft. Manchmal kann Alkohol schon beim Drandenken prickeln und die potentielle Komsumentin in gute Laune versetzten!
Sonntag, 28. August 2011
La Gomera
Hatte ja gerade mein Leben in Bruxelles für zwei Wochen Urlaub auf La Gomera eingetauscht.
Gute Entscheidung ... wettertechnisch sowieso, aber es ist ja manchmal auch gut ein bisschen Abstand zum Alltag zu bekommen... und dazu sollten doch knapp vier Flugstunden doch ausreichen, oder?
Aber irgendwie scheint die Welt mittlerweile überall ein bisschen belgisiert. (Doch, das meine ich ernst.) Beispiele gefällig? Also: Fritten nennt man dort Papas arrugadas (= kanarische Runzelkartoffeln, die ebenfalls mit verschiedenen Saucen, nämlich einer roten und einer grünen Mojo, gereicht werden), einen Schirm dabei zu haben schadet auch auf La Gomera nicht (zumindest wenn man im UNESCO geschützten Nationalpark Garajonay unterwegs ist, der über einen immergrünem Nebelwald verfügt), die Wolkenformationen allerarten gibt es auch am gomerischen Himmel häufig zu bewundern (okayokay, die sind dann tatsächlich noch eine Spur beeindruckender als im geliebten Bruxelles) und zu allem Überfluss gibt es auf dem kleinen Vulkaninselchen sogar eine Art Sprachenstreit (im Groben geht es darum, ob die Pfeifsprache El Silbo, die früher der Kommunikation der Einheimischen über die Schluchten hinweg diente und seit 1982 ein Weltkulturgut ist, tatsächlich Pflichtfach an den Grundschulen gelehrt werden muss).
Also, wie gesagt: irgendwie ist wohl überall ein bisschen Belgistan ...
Und: Kann man es als Heimweh werten, wenn mich sogar der Scirocco (ein heißer Wüstenwind aus Afrika, der über Tage die Temperaturen ziemlich ansteigen ließ) an meinen "Kindheitswortverwechsler" und somit an den belgischen Chicoree erinnerte? ;-) (die ganze Geschichte dazu gab's übrigens hier)
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Samstag, 6. August 2011
Sonnenfehlanzeige
...ja, das wüsste ich auch gerne.
Man sagt ja immer so schnell und leicht daher, es gäbe kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Aber was soll ich tun, wenn mir die regenfeste Kleidung einfach nicht gefällt? Wenn ich mich weigere für den Sommerurlaub ein Regencape und sonstiges wassertaugliches Equipment zu kaufen? Wenn ich es gar nicht einsehe, von einem warm-regnerischen Wohnort in einen kühl-regnerischen Urlaubsort zu wechseln?
Ja, dann heißt das wohl in der Konsequenz, dass die Bretagne kurzerhand vom Reiseplan gestrichen und durch Sommer, Sonne, Strand auf La Gomera ersetzt wird.
Beim ersten Sonnenbrand werde ich dann vielleicht reumütig an den natürlichsten aller Sonnenschutzmittel zurückdenken: den belgischen Sommer 2011.
Man sagt ja immer so schnell und leicht daher, es gäbe kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Aber was soll ich tun, wenn mir die regenfeste Kleidung einfach nicht gefällt? Wenn ich mich weigere für den Sommerurlaub ein Regencape und sonstiges wassertaugliches Equipment zu kaufen? Wenn ich es gar nicht einsehe, von einem warm-regnerischen Wohnort in einen kühl-regnerischen Urlaubsort zu wechseln?
Ja, dann heißt das wohl in der Konsequenz, dass die Bretagne kurzerhand vom Reiseplan gestrichen und durch Sommer, Sonne, Strand auf La Gomera ersetzt wird.
Beim ersten Sonnenbrand werde ich dann vielleicht reumütig an den natürlichsten aller Sonnenschutzmittel zurückdenken: den belgischen Sommer 2011.
Donnerstag, 4. August 2011
Schlafendes Monster
August ist Ferienzeit.
(eigentlich würde ich sogar behaupten Sommerferienzeit ... aber das spare ich mir ... siehe Himmel)
Ferienzeit ist Lesezeit.
(zumindest für all jene, die dieser Beschäftigung erstens gerne und zweitens am liebsten mit viel Zeit am Stück nachgehen)
Lesezeit ist Abenteuerzeit.
(und Abenteuer kann man momentan hier in Brüssel echt gut gebrauchen. Denn die Stadt ist momentan von all ihrer europäischen Geschäftigkeit befreit. Sie plätschert dahin -nicht nur von oben-, ruht sich aus, ist mehr moll als dur, sommerpausiert vor dem großen Erwachen in ein paar Wochen)
Das folgende Buch habe ich geschenkt bekommen (kpsf: merci beaucoup!). Und es ist sehr lesenswert. Keineswegs reißerisch aufgemacht, besticht es durch seine detaillierten Ausführungen - und selbst ich, die ich mich doch für „Europa“ interessiere und mich auch dann und wann damit beschäftige, bin manchmal sprachlos in welchen Mühlen und bürokratischen Verstrickungen die Staatengemeinschaft mittlerweile festzustecken droht. Immer wieder ist mir beim sanften Monster die Systemtheorie von Luhmann durch den Kopf geschossen. Vielleicht können große Organisationen/Gebilde ja gar nicht anders als zunehmend zu erstarren und nur nach innen zu kommunizieren.
...hmm... schwere Kost? Naja, ist ja auch kein wirklich sommerlicher Sommer. Da kann man ja auch mal umdisponieren.
Und viele, die sich aktuell mit der Eurokrise auseinandersetzen, könnten die Lektüre dieses fast grundlegenden Essays ganz gut gebrauchen.
Das sanfte Monster ist momentan jedenfalls ein schlafendes.
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Sonntag, 12. Juni 2011
Vorurlaubsfeeling
Mensch, man könnte fast meinen, ich sei auf Dauerurlaub.
Irgendwie stimmt das auch, obwohl ich noch gar nicht im Urlaub bin. Vorurlaubsfeeling quasi ... gibt ja schließlich kaum was Schöneres als Brüssel im Sommer mit Urlaubsgästen zu erkunden ;-)
Zum Beispiel die neuen Fuß-Kühl- und -Waschanlagen, die es am Fuße (wie passend) des Kunstbergs (mont des arts) gibt - soooooo schön erfrischend!
Oder die lustigen Fotos, die man machen kann, wenn man mal wieder zum Atoumium fährt. Im Alltag besichtigt man ja ein Wahrzeichen eher unregelmäßig - aber Besucher(Innen!) sind ein guter Grund, diesem Architekten- Highlight mal wieder einen Besuch abzustatten.

Und toll ist es natürlich auch immer wieder nach den langzulaufenden und vielzuentdeckenden Stadtrundgängen den Tag ganz gemütlich auf dem Balkon in der Abendsonne bei einem Apéro ausklingen zu lassen (... und in den Abend zu starten ;-))
Morgen geht's dann weiter im Bruxelles-Besucherprogramm... mit Quiche zum Mittagessen.
Das Foto stammt allerdings aus einer anderen Quiche-Produktion. Ich habe nämlich meinen Fotoapparat bei einer Grillparty am Freitag vergessen. Die fand übrigens innen statt. Außen hat's geregnet. Auch das ist Vorurlaubsfeeling im Brüsselsommer. Mais ... ca va. Comme toujours.
Irgendwie stimmt das auch, obwohl ich noch gar nicht im Urlaub bin. Vorurlaubsfeeling quasi ... gibt ja schließlich kaum was Schöneres als Brüssel im Sommer mit Urlaubsgästen zu erkunden ;-)
Zum Beispiel die neuen Fuß-Kühl- und -Waschanlagen, die es am Fuße (wie passend) des Kunstbergs (mont des arts) gibt - soooooo schön erfrischend!
Oder die lustigen Fotos, die man machen kann, wenn man mal wieder zum Atoumium fährt. Im Alltag besichtigt man ja ein Wahrzeichen eher unregelmäßig - aber Besucher(Innen!) sind ein guter Grund, diesem Architekten- Highlight mal wieder einen Besuch abzustatten.

Und toll ist es natürlich auch immer wieder nach den langzulaufenden und vielzuentdeckenden Stadtrundgängen den Tag ganz gemütlich auf dem Balkon in der Abendsonne bei einem Apéro ausklingen zu lassen (... und in den Abend zu starten ;-))
Morgen geht's dann weiter im Bruxelles-Besucherprogramm... mit Quiche zum Mittagessen.
Das Foto stammt allerdings aus einer anderen Quiche-Produktion. Ich habe nämlich meinen Fotoapparat bei einer Grillparty am Freitag vergessen. Die fand übrigens innen statt. Außen hat's geregnet. Auch das ist Vorurlaubsfeeling im Brüsselsommer. Mais ... ca va. Comme toujours.
Sonntag, 8. August 2010
Ferienküche
Normalerweise beruhigt man sich hier in Brüssel gegenseitig mit der Überzeugung, dass die Stadt zwar ziemlich viele Gefahren beherbergt, der Hungertod jedoch garantiert ausgeschlossen ist. Waffeln, Fritten, Pralinen, Märkte allerorts und Restaurants so weit das Auge reicht. Es soll Leute geben, die ihre Wohndauer in dieser Stadt nicht in Monaten oder Jahren angeben, sondern in Kilos.
Momentan sehe ich allerdings bei meinen Streifzügen durch die Stadt (diese finden vermehrt in Begleitung von Gästen aus der Heimat statt - schöööön) bedenklich viele Schilder an Restaurants und Geschäften, die einem im ersten Moment eine schöne Ferienzeit wünschen. Hält man allerdings einen Moment inne und realisiert, dass man ja nicht zu den Sommerstadtflüchtlingen gehört, sondern sich aufgrund des Neu-hier-seins für Ferien in der Stadt entschieden hat, dann überkommt einem auf ein Mal ein beklemmendes Gefühl in der Magengegend (wo sonst?), dass dies vielleicht Vorzeichen einer Nahrungsmittelknappheit in der kulinarischen Hauptstadt Europas sein könnten.
Vielleicht wird das "Leben und leben lassen" bald zum "Leben lassen" weil die Grundversorgung mit Gebäck, Frittiertem und der Plat du jour aus aller Herren Länder nicht mehr garantiert werden kann.
Dass Freunde in der Not unbezahlbar sind, ist bekannt. Aber dass diese Freunde in unserem Falle auch noch über ein ungeahntes, unglaubliches Kochtalent verfügen, und wir heute den zweiten Abend mit original-indischem Essen (ja, die Reste wurden uns vorsorglich in Plastikdosen mitgegeben)verbringen können, ist eine Urlaubsüberraschung. JA, so können die kulinarischen Ferien in Brüssel weitergehen. Bonnes vacances!
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Samstag, 10. Juli 2010
Sommerfrische
... in dem Moment, in dem ich die Überschrift eintippte, kam tatsächlich der erste Windhauch des Tages durch das gekippte Küchenfenster.
Abgesehen davon ist es schwül. Drückend schwül. So, dass man meint, die Luft zerschneiden zu können.
Und es ist Sommerpause. In Brüssel stehen die Uhren jetzt für 2 Monate still. Alles bewegt sich raus aus der Stadt: Handwerker, Ärzte, Freunde. Alle erst wieder in 8 Wochen erreichbar. Dornröschenschlaf in der europäischen Hauptstadt. Stadtmagazine erscheinen erst Ende August wieder und Supermärkte, die bisher am Samstag Nachmittag immer brechend voll waren, wirken derzeit eher wie Shoppingcenter in Zentralmeckpom.
Dafür ist es aber jetzt möglich, einen Ausflug Richtung Sommerfrische zu starten. An die belgische Küste. De Haan - diese Woche getestet - erfrischt und entspannt!
Abgesehen davon ist es schwül. Drückend schwül. So, dass man meint, die Luft zerschneiden zu können.
Und es ist Sommerpause. In Brüssel stehen die Uhren jetzt für 2 Monate still. Alles bewegt sich raus aus der Stadt: Handwerker, Ärzte, Freunde. Alle erst wieder in 8 Wochen erreichbar. Dornröschenschlaf in der europäischen Hauptstadt. Stadtmagazine erscheinen erst Ende August wieder und Supermärkte, die bisher am Samstag Nachmittag immer brechend voll waren, wirken derzeit eher wie Shoppingcenter in Zentralmeckpom.
Dafür ist es aber jetzt möglich, einen Ausflug Richtung Sommerfrische zu starten. An die belgische Küste. De Haan - diese Woche getestet - erfrischt und entspannt!
Samstag, 3. Juli 2010
Grillhähnchen-Feeling
Bitte gleich noch mal das Foto anschauen.
Geübten und einfühlsamen Betrachtern wird es vielleicht gelingen, sich in das Grillhähnchen hinein zu versetzen.
Sie werden das das ständige Abperlen von Flüssigkeit auf der Haut spüren und merken, wie die Hitze immer tiefer und tiefer in den ganzen Körper eindringt. Sie werden sich hin und her drehen und versuchen dieser misslichen Lage zu entkommen.
Sie werden mich dann verstehen.
Denn genau so habe ich mich gestern gefühlt.
Allen Menschen, die Brüssel mit Dauerregen verbinden sei gesagt: diese Stadt kann auch anders. Momentan herrschen hier hochsommerliche Außentemperaturen. Das ist toll und ich bin ohne Zweifel ein Sommerkind, genieße jeden Sonnenstrahl and alles über 25 Grad.
ABER falls man noch nie in einem Trainingscamp für Grillhähnchen war, sollte man derzeit darauf verzichten, eine Tram in Brüssel zu besteigen. Ansonsten: siehe Foto.
Dienstag, 29. Juni 2010
andthisisafrica
Ist schon toll, so eine Fußball-WM. Immer. Spielplan, Dosenbier und Hup-Kommunikation habe ich schon erwähnt. Mag ich. Jetzt gibt es noch einen drauf: Fußball-WM ist gut, denn dann lernt man seine Nachbarschaft kennen. Manche von denen haben nämlich einen Garten nach hinten raus - und der ist jetzt quasi zum regional public viewing point mutiert. Heißt: Grillpartys mit Jubelschreien. (Und wir haben uns vor zwei Wochen entschieden, lieber einen Elektrogrill zu nehmen - wegen der Nachbarn...)
Aber irgendwie ist es ja auch total interessant auf diese Art und Weise seine Umgebung kennenzulernen. Nach dem letzten Wochenende weiß ich: hier leben glückliche Deutsche (Jubel& Würstchen) und leidende Engländer (Trauer & Steaks).
Heute war festzustellen: Japaner und Leute aus Paraguay (oder wie nennt man nochmal die Einwohner dort?)scheinen nicht hier zu wohnen. Oder nicht öffentlich zu grillen. Oder dies nicht mit Jubelrufen zu tun.
Und gerade eben: Ein herzzerreissender Schrei nach über 60 Minuten Spiel. "Viva Espana!" Olà, auch Spanier leben hier!
Donnerstag, 10. Juni 2010
BBQ
Endlich: Grillsaison! BBQ! Ich liebe es (obwohl ich weder Flesch noch Wurst esse)! Aber beim Angrillen in Brüssel gibt es dann doch zwei Punkte Abzug in der B-Note:
1.) letztes Wochenende wurde (in Deutschland) der ersten Elektrogrill in life erworben - Fazit: es macht schon schon Sinn und Spaß mit Kohle zu grillen - sonst riecht es nicht nach Texas und fühlt sich auch nicht so an. Aber ok, die haben dort ja auch keine Nachbarn auf dem Balkon nebenan...oder erschießen sie einfach, wenn sie sich beschweren.
2.) die vorgebrühte Grillwurst ist dem Belgier fremd (wahrscheinlich weil er essenstechnisch dem Franzosen gleich kommt und dieser der simplen Wurst nicht die gleiche Bedeutung beimisst wie der Deutsche)... und somit hat die Zubereitung der rohen Wurst auf der heißen Platte dann doch die Geduld der Wurst-Esser auf die Probe gestellt.
Ansonsten war es aber toll, weil das Brüssler Wetter meist abends besser/sonniger ist als am Rest des Tages, weil es hier Dosenbier gibt (...hurra! .... jaja, nicht öko-pc, aber wunderbar) und weil das Zusammensein mit Menschen, die Brüssel und die belgische Lebensweise ebenso genießen wie man selbst, einfach großartig ist!
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Mittwoch, 26. Mai 2010
Erdbeerzeit
Manchmal bin ich zu ungeduldig - mit mir selbst, mit anderen, beim Anbraten von Fisch und wohl auch beim Erdbeer-Einkauf sowie beim Wetter.
Heute hat es hier wie aus (sehr großen) Eimern gegossen - und damit waren quasi gleich beim Aufwachen all meine Tagespläne zerstört. Ich hatte mir eine Mittwoch-Liste geschrieben: mit Dingen, die gemacht werden müssen, aber keinen Spaß bereiten (ich erzähle die Arbeitsamtsstory ein anderes Mal, ok?) und zum Ausgleich mit Dingen, die richtig nett sind (dazu gehörte der erste Besuch des Mittwoch-Marktes hier um die Ecke auf dem Place du Châtelain).
Shit, bei dem Wetter hatte ich natürlich weder Bock auf das eine noch auf das andere und habe mich der kleinen indoor-to-do-Liste gewidmet (und war kurz davor über das Brüssler Wetter zu schimpfen - aber das war ja bisher so gut zu mir, dass ich mich nicht traute).
Wie gesagt, manchmal bin ich zu ungeduldig. Denn den Ämtergag musste ich ja machen, und dannach war das Wetter zumindest so gut/trocken, dass ich auch dem doch noch den Markt in Angriff nahm. SEHR gute Entscheidung! Die Atmosphäre dort zieht automatisch alle Mundwinkel nach oben - versprochen ;-) Habe unter anderem Erdbeeren gekauft (1,5 Kilo belgische für 5 Euro). Und endlich die einfache Antwort auf die Frage gefunden, die mich die letzten Wochen im Supermarkt beschäftigt hatte: Wer kauft denn 500g Erdbeeren für 5 Euro? Na? Natürlich bezahlt der, der nicht warten kann. Der muss einen höheren Preis zahlen oder die billigeren aus Spanien nehmen (habe ich hier aber nicht so oft gesehen). Denn Saison ist Saison - und es ist ja kein Geheimnis, dass die Sachen, die gerade Jahreszeit haben eingach auch besser schmecken.
Also: ruhig Brauner, immer schön warten. Alles hat seine Zeit: die Erdbeeren und auch die Sonne (die heute Abend dann doch noch kurz raus kam).
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