.... man/ respektive ich jammert/jammere ja gerne mal über den belgischen Sommer ... hmmm, vielleicht sollte ich mir einfach merken, dass (genauso wie Flamingo das neue Pink und 40 das neue 27) der September der neue Sommermonat ist! Eh bien: Wonderfulrelaxingsunnysleepy day at the beach! Okay, nicht in Belgien, sondern Holland ... aber die Abwesenheit von Hotelbunkern und die Anwesenheit von Dünen ist für mein Wohlbefinden schon entscheident.... mehr vom Meer sehn...
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Sonntag, 9. September 2012
Beachday
.... man/ respektive ich jammert/jammere ja gerne mal über den belgischen Sommer ... hmmm, vielleicht sollte ich mir einfach merken, dass (genauso wie Flamingo das neue Pink und 40 das neue 27) der September der neue Sommermonat ist! Eh bien: Wonderfulrelaxingsunnysleepy day at the beach! Okay, nicht in Belgien, sondern Holland ... aber die Abwesenheit von Hotelbunkern und die Anwesenheit von Dünen ist für mein Wohlbefinden schon entscheident.... mehr vom Meer sehn...
Sonntag, 11. September 2011
Küstenkatastrophen
Irgendwie hatte Andy Brehme damals schon Recht, als er den unvergessenen Satz "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß" formulierte. Is' so. Immer. Wenn's nicht läuft, dann läuft es nicht. Ganz klarer Fall von Scheiße am Fuß.
...okay... ich fang lieber mal von vorne an...
Gestern war ein schöner Sommertag (richtig, bis hierher kann das obige Zitat noch nicht angewandt werden). Da der Wintereinbruch quasi kurz vor der Türe steht, wollte ich selbigen auf jeden Fall draußen verbringen (weiterhin zitat-freie Zone). Dann kam mein Ausflugsbegleiter auf die super Idee, doch an die Küste zu fahren (theoretisch perfekt, denn: ich liebe das Meer - hab ich das schon mal erwähnt?.... aber Achtung: jetzt kommt die Andy-Brehme-Gedenkstunde:) ... dieses Mal sollte es nicht die belgische sein, sondern die französische. "So schön da", haben uns Bekannte berichtet. Also, dann, on y va, dafür nimmt man doch gerne mal ein paar Kilometerchen mehr in Kauf - im Auto, obwohl draußen das schönste Sommerwetter seit langem vorherrscht!
Erste Station: Bray Dunes - ein französisches Örtchen gleich hinter der Grenze, das nach altem Pommesfett roch und auch nur einen mäßig attraktiven Strand zu bieten hatte:
Weil wir uns aber nicht so schnell von unserem Plan abbringen lassen wollten, sind wir weitergefahren. Das Navi sagte, dass der nächste Strand in ca. 30 Minuten erreichbar wäre. Hmm, Technik die begeistert ... dort sah es dann so aus:...Andy Brehme, sach ich nur, Andy Brehme...
Okay, vielleicht hätten wir die Bekannten einfach fragen sollen, wo genau sie es kurz hinter der Grenze so schön fanden... oder was "kurz dahinter" bedeutet ...Wir jedenfalls wissen jetzt, dass der Film "Willkommen bei den Sch’tis" (Bienvenue chez les Ch’tis) nicht nur mit Übertreibungen spielt, sondern Nord-Pas-de-Calais durchaus die Originalschauplätze zu bieten hat. Ist ja auch ne gute Erfahrung (die man auch an einem nicht so schönen Herbsttag hätte machen können).
So, damit jetzt niemand auf den Gedanken kommt, ich wolle hier die französische Küste in Verruf bringen, damit die belgische ein bisschen besser dasteht, gibt's noch einen Schnappschuss der letzten Tagesetappe (De Panne/ Belgien ... heißt wirklich so), die sich nahtlos in die Eingangszitatsgeschichte einreihte... ;-)
Hat also gestern nicht sollen sein. Der Plan vom entspannten, sonnigen Strandtag ist schlicht gescheitert. Aber da die Geschichten, die das Leben so schreibt, meist besser ausgehen als man denkt, gab's französischen Supermarkt, der auf unserem Nachhauseweg lag, leckeren Crémant im Angebot. Gekauft. Manchmal kann Alkohol schon beim Drandenken prickeln und die potentielle Komsumentin in gute Laune versetzten!
Sonntag, 3. April 2011
Pommesmuscheln
Dass es sich bei Moules frites nicht um frittierte Muscheln, sondern um das belgische Nationalgericht Muscheln mit Fritten handelt ist den geneigten Blog-Lesern schon seit diesem Beitrag im letzten Jahr bekannt. Darin erwähnt wurde auch das Phänomen, dass die Belgier für die Zubereitung ihres Leib- und Magengerichtes tonnenweise die besten Muscheln der holländischen Küste importieren.
Gestern, beim ersten sonnig-warmen Küsten-Ausflug des Jahres, habe ich mich allerdings gefragt, warum die Belgier für die Moules frites nicht einfach die Pommes-Muscheln benutzen, die tausendfach am Strand rumliegen.
Wäre doch viel praktischer. Man könnte dann zum Beispiel stäbchenförmige Muscheln mit ebensolchen Pommes viel leichter in eine Take-away-box packen. Oder das ganze auf schicken, eckigen Tellern avangardistisch anrichten. Oder bei Langeweile am Essenstisch ne Runde Mikado spielen ... nein, natürlich soll man ausdrücklich nicht mit Essen spielen, nur mit den übrig gebliebenen Schalen.
Der Belgier ist zum Glück nicht so praktisch veranlagt. Sondern orientiert sich am Geschmack. Und so befindet sich weiterhin die leckere Miesmuschel in den Töpfen und auf den Tellern, während die amerikanische Schwert- oder Scheidenmuschel (lat. Ensis directus) am Strad liegen bleibt.
Bei der Schwertmuschel handelt es sich übrigens um eine Neu-Belgierin mit Migrationshintergrund. Ursprünglich kam sie nur an der amerikanischen Ostküste vor, bis sie 1979 vermutlich durch Larven im Ballastwasser von Schiffen bis in die deutsche Bucht transportiert wurde. Heute bevölkert sie massenhaft europäische Gewässer: von der südlichen Nordseeküste Norwegens bis an die englische und französische Kanalküste gibt's jetzt überall Pommesmuscheln.
Gestern, beim ersten sonnig-warmen Küsten-Ausflug des Jahres, habe ich mich allerdings gefragt, warum die Belgier für die Moules frites nicht einfach die Pommes-Muscheln benutzen, die tausendfach am Strand rumliegen.
Wäre doch viel praktischer. Man könnte dann zum Beispiel stäbchenförmige Muscheln mit ebensolchen Pommes viel leichter in eine Take-away-box packen. Oder das ganze auf schicken, eckigen Tellern avangardistisch anrichten. Oder bei Langeweile am Essenstisch ne Runde Mikado spielen ... nein, natürlich soll man ausdrücklich nicht mit Essen spielen, nur mit den übrig gebliebenen Schalen.
Der Belgier ist zum Glück nicht so praktisch veranlagt. Sondern orientiert sich am Geschmack. Und so befindet sich weiterhin die leckere Miesmuschel in den Töpfen und auf den Tellern, während die amerikanische Schwert- oder Scheidenmuschel (lat. Ensis directus) am Strad liegen bleibt.
Bei der Schwertmuschel handelt es sich übrigens um eine Neu-Belgierin mit Migrationshintergrund. Ursprünglich kam sie nur an der amerikanischen Ostküste vor, bis sie 1979 vermutlich durch Larven im Ballastwasser von Schiffen bis in die deutsche Bucht transportiert wurde. Heute bevölkert sie massenhaft europäische Gewässer: von der südlichen Nordseeküste Norwegens bis an die englische und französische Kanalküste gibt's jetzt überall Pommesmuscheln.
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