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Sonntag, 11. November 2012

bruderherz


Ich wollte immer einen großen Bruder, bekam dann einen kleinen, der wuchs, jetzt hab ich einen großen...

... und eine  :-) wunderbare Zeit in BXL mit ihm.... mit einem Koch, Gastro-Unternehmer und Gourmand... interessant! Neee, vor allem schön und unterschiedlichst: er - Steak, ich- Muscheln, er - Kriek, ich - Maes,  er - tranquillo, ich - what's next... aber: we are family ;-)
schonOKso....
Seine Botschaft: lebe dein Leben - und zwar Vollgas! Deshalb sind wir dann zum Essen in die Volle Gas... parfait! Kleine-große Brüder sind cool!




Donnerstag, 14. Juli 2011

Berliner-B-Betrachtungen

Man kann von A nach B reisen. 
Könnte ich auch.
Aber ich gestalte mein Leben ja gerne so, dass ich hier darüber berichten kann. Also bin ich von B nach B gereist.
Aber so ganz streng habe ich dises Projekt dann doch nicht weitergeführt, sonst hätteich auf die Bread & Butter gehen, dort Boris Becker treffen und dazu eine Brombeer-Bowle trinken müssen.
Just B eben.
Aber das Programm war ein anderes: Polnische Partykeller in Tempehof, Spurenwandeln mit Familie Mendelssohn-Bartholdy, Biergartenbesuch am Prenzelberg, Mädelsstammtisch mit Weißweinschorle (wäre zumindest für alle Beteiligten besser gewesen), Französischstunde im Lieblingsresto, Blick nach dem Aufstehen über die Dächer der Stadt und auf den Fernsehturm, Kaffeetrinken in der Nähe des Mauerradwegs und immernoch Kneipen mit dem Bauwagen gleich davor, Pellkartoffeln mit Quark mitten im türkischen Geschäftsviertel...
Sehr schön war's ... auch ohne to B too strict.
Und übrigens: wenn man Dinge etwas entspannter sieht oder Zugeständnisse macht, dann sagt man im französischen "Il a mis de l'eau das son vin". Mache ich ja auch gerne. So passt's dann wieder ;-)

Donnerstag, 20. Januar 2011

Zeichensprache

Schade, dass heute nicht der 14. Januar ist. Dann könnte ich die Geschichte des "Victory-Zeichens" anlässlich seines 70sten Jahrestages erzählen. Muss jetzt eben auch so gehen. Dieses Zeichen kennen und nutzen ja viele. Dennoch bleibt, wie beim Ricola-Schweitzer-Kräuter-Zucker, die Frage: "Wer hat's erfunden?". Nein, Ackermann war's nicht und auch Effe scheidet aus. 
Na? Schon 'ne Ahnung? Ja, welch' Überraschung: die Belgier waren's.


Besser gesagt, einer von ihnen: Victor de Laveleye. Der belgische Politiker emigrierte aufgrund der Besetzung Belgiens durch die Deutschen im im Mai 1940 nach England. Von dort aus beobachtete er, wie seine Landsleute die Buchstaben RAF auf ihre Dächer malten, um den britischen Fliegern (Royal Air Force) ihre Soldarität zu signalisieren. Dieses Unterfangen erschien ihm zu riskant. Victor de Laveleye schlug in einer Radioansprache am 14. Januar 1941 ein einfaches, aus Zeigefinger und Mittelfinger gebildetes "V" als neues Zeichen des Widerstands vor. Unglaublich schnell verbreitete sich das neue Widerstadssymbol in Europa. Die BBC griff es im Sommer 1941 auf - als Morsezeichen (drei mal kurz, einmal lang). Die Anfangstakte aus Beethovens 5. Sinfonie - diese vier bekannten Paukenschläge - kennzeichneten nun das Festlandprogramm der BBC.

Warum ist denn aber die Geschichte des V-Zeichens und der Name Victor de Laveleye nur so wenigen bekannt? Naja, erstens war das Victory-Zeichen als Geste in England schon seit dem Mittelalter bekannt. Und zweitens unterliegen auch Widerstandsymbole den Gesetzmäßigkeiten des Medieneffekts - heißt: ein prominentes Gesicht hat noch nie geschadet. Und so kommt es, dass der britische  Premier Churchill dem "V" schließlich zum Durchbruch verhalft,  indem es bei jeder Gelegenheit seine Finger in die Kameras gehalten hat. (Quelle: Kalenderblatt Deutsche Welle)

Belgisch ist aber dann doch, dass sich das "V" sowohl für das französischen "Victoire" als auch für das flämischen "Vrijheid" stehen kann.