Seit ich in Bruxelles mit Besuchern oder auch ohne die beiden wunderschönen Teiche (Etangs d'Ixelles) umrunde (bummelnd mit den Gästen, joggend zu jeder Tages- oder Wetterzeit) ist das hier mein Lieblingshaus (in der Mitte, mit dem Baum auf dem Balkon):
Und jetzt steht es zum Verkauf - sagt das Schild, das an der Fassade klebt ... cool: ich bin die Zielgruppe! Leider: armwieeinekirchenmaus ... naja: stimmt nicht ganz, aber bei einem Verkaufspreis von 2,5 Millionen muss ich passen...deshalb: Spendenaufruf! Jede/r, der/die will und kann darf mir Dollars zustecken und als Gegenleistung gerne mal vorbeischauen (Gästezimmer und Unterhaltungsprogramm inkusive ;-))
Und wenn was übrig bleibt vom dargebotenen Gelde? ... dann kauf ich den dazu:
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Donnerstag, 27. September 2012
Mittwoch, 5. September 2012
Augusturlaub I: Warszawa
Polen (oder viel mehr: die Polinnen) spielt in meinem Leben immer wieder eine Rolle. Immer taucht es (sie) irgendwo auf, fixiert mich, breitet die Arme aus, drückt mich fest an sich und schließt mich ins Herz.
So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann ich nach dem Crashkurs "Polnischer Partykeller in Berlin" (ich möchte behaupten: der tollste der Welt!) in "richtigen Polen" lande. August 2012 war es dann also soweit: Warschau, die Heimatstadt meiner Freundin Tatiana, die vor kurzem noch ganz Fussball-Europa zu Gast hatte (also jetzt nicht Tatiana, sondern Warschau) wollte und sollte ein Wochenende lang entdeckt werden ....
.... tak... dobrze... dla scislosci: es war ein superschöner Kurzurlaub!
Fing schon damit an, dass ich so glücklich war, die Taxifahrt vom Flughafen zur Wohnung überlebt zu haben. Meine Herren, Tachoüberschreitungen sind mir ja bekannt - warum um Himmels Willen auch alle roten Ampeln überfahren werden mussten, blieb mir allerdings ein Rätsel ... aber mit Disco-Techno-80's Mischmasch aus dem Radio war ich sowieso dermaßen überfordert, dass ich mich meinem Schicksal ergeben habe. Und selbiges hat es gut mit mir gemeint: Stadtbummeln und in hippen Lädchen stöbern, morgens durch die Altstadt joggen, nachmittags am Denkmal des Warschauer Aufstandes inne halten, vom Fitnessstudio eines Hotels im 15. Stock einen fantastischen Blick über die Stadt genießen, ich mit polnischem Bier erfrischen, aber eine Wodkabar besuchen ohne einen Wodka zu trinken,... und und und ...
Ach, und natürlich nicht zu vergessen, mein absolutes Lieblingsgericht dieses Kurzurlaubs: Rote-Beete-Suppe!
So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann ich nach dem Crashkurs "Polnischer Partykeller in Berlin" (ich möchte behaupten: der tollste der Welt!) in "richtigen Polen" lande. August 2012 war es dann also soweit: Warschau, die Heimatstadt meiner Freundin Tatiana, die vor kurzem noch ganz Fussball-Europa zu Gast hatte (also jetzt nicht Tatiana, sondern Warschau) wollte und sollte ein Wochenende lang entdeckt werden ....
.... tak... dobrze... dla scislosci: es war ein superschöner Kurzurlaub!
Fing schon damit an, dass ich so glücklich war, die Taxifahrt vom Flughafen zur Wohnung überlebt zu haben. Meine Herren, Tachoüberschreitungen sind mir ja bekannt - warum um Himmels Willen auch alle roten Ampeln überfahren werden mussten, blieb mir allerdings ein Rätsel ... aber mit Disco-Techno-80's Mischmasch aus dem Radio war ich sowieso dermaßen überfordert, dass ich mich meinem Schicksal ergeben habe. Und selbiges hat es gut mit mir gemeint: Stadtbummeln und in hippen Lädchen stöbern, morgens durch die Altstadt joggen, nachmittags am Denkmal des Warschauer Aufstandes inne halten, vom Fitnessstudio eines Hotels im 15. Stock einen fantastischen Blick über die Stadt genießen, ich mit polnischem Bier erfrischen, aber eine Wodkabar besuchen ohne einen Wodka zu trinken,... und und und ...
Ach, und natürlich nicht zu vergessen, mein absolutes Lieblingsgericht dieses Kurzurlaubs: Rote-Beete-Suppe!
Sonntag, 12. August 2012
37
37. Nur eine Zahl. Nur eine Zahl? HA!
3 - die göttliche Zahl,
7 - die interessanteste Zahl überhaupt: Addition von 3+4 also göttliches und irdisches (Elemente, Jahreszeiten...), Märchenzahl (hinter den 7 Bergen, bei den 7 Zwergen, ...), die der Tugenden und die der Laster...
Quersumme 10.
10 hoch 15 = ein Petaflop.
(Wie, was das jetzt schon wieder sein soll? Okay, okay .... Petaflop ist die Rechenleistung eines Supercomputers (groooße Maschinen, mit denen man Klimaveränderungen oder Medikamentenentwicklung oder Fahrzeugprototypen erforscht bzw. entwickelt) in einer Sekunde. Zum Vergleich: würde man soviele der besten Laptpos stapeln, bis man zur selben Rechenleistung käme, wäre der Stapel 1,5 km hoch.)
1 Petaflop hat 15 Nullen. Also 1 000 000 000 000 000.
Der Erdumfang am Äquator muss sich mit einer viel kleineren Zahl zufrieden geben: 40 075 004 m.
Die werde ich erjoggen. Meine ersten 1 000 000 bin ich in einem knappen halben Jahr schon gelaufen (vorher hatte ich keine Zeiterfassung...). Dauert also noch ca. 20 Jahre bis ich rapporten kann: mission completed!
... dann werde ich darüber und über die 57 berichten;-) Wie, auch nur ne Zahl??
3 - die göttliche Zahl,
7 - die interessanteste Zahl überhaupt: Addition von 3+4 also göttliches und irdisches (Elemente, Jahreszeiten...), Märchenzahl (hinter den 7 Bergen, bei den 7 Zwergen, ...), die der Tugenden und die der Laster...
Quersumme 10.
10 hoch 15 = ein Petaflop.
(Wie, was das jetzt schon wieder sein soll? Okay, okay .... Petaflop ist die Rechenleistung eines Supercomputers (groooße Maschinen, mit denen man Klimaveränderungen oder Medikamentenentwicklung oder Fahrzeugprototypen erforscht bzw. entwickelt) in einer Sekunde. Zum Vergleich: würde man soviele der besten Laptpos stapeln, bis man zur selben Rechenleistung käme, wäre der Stapel 1,5 km hoch.)
1 Petaflop hat 15 Nullen. Also 1 000 000 000 000 000.
Der Erdumfang am Äquator muss sich mit einer viel kleineren Zahl zufrieden geben: 40 075 004 m.
Die werde ich erjoggen. Meine ersten 1 000 000 bin ich in einem knappen halben Jahr schon gelaufen (vorher hatte ich keine Zeiterfassung...). Dauert also noch ca. 20 Jahre bis ich rapporten kann: mission completed!
... dann werde ich darüber und über die 57 berichten;-) Wie, auch nur ne Zahl??
Sonntag, 29. April 2012
15 km
YES! DONE!
Habe doch tatsächlich heute meinen ersten Lauf absolviert. Natürlich bin ich schon oft gelaufen, aber noch nie mit Startschuss und Ziellinie und vielen anderen Menschen. Und noch nie in einer Quasi-Mitlauftruppe ...wir sind zwar keinen enzigen Meter gemeinsam gelaufen, aber trotzdem war es ein schönes Gefühl zu wissen, dass Meschen, die man sehr mag, vor einem, hinter einem oder auch einfach nur dabei sind. Mein timing war gut: ich war schneller als ich dachte. Und das von Regen war noch besser: der setzte erst nach der Ziellinie ein.
Zur Belohnung gab's heute mittag schon Lachs, Bier und Vitaminshake und jetzt abends noch einen wahnsinnsblauen Sommerhimmel und gefühlte 30 Grad...
Großartigst!
Habe doch tatsächlich heute meinen ersten Lauf absolviert. Natürlich bin ich schon oft gelaufen, aber noch nie mit Startschuss und Ziellinie und vielen anderen Menschen. Und noch nie in einer Quasi-Mitlauftruppe ...wir sind zwar keinen enzigen Meter gemeinsam gelaufen, aber trotzdem war es ein schönes Gefühl zu wissen, dass Meschen, die man sehr mag, vor einem, hinter einem oder auch einfach nur dabei sind. Mein timing war gut: ich war schneller als ich dachte. Und das von Regen war noch besser: der setzte erst nach der Ziellinie ein.
Zur Belohnung gab's heute mittag schon Lachs, Bier und Vitaminshake und jetzt abends noch einen wahnsinnsblauen Sommerhimmel und gefühlte 30 Grad...
Großartigst!
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Sonntag, 29. Januar 2012
Sonntagsbeschäftigungen
Da lebe ich schon in gemäßigten Breiten und noch dazu mitten in der Klimaerwärmung und dann bin ich heute Morgen doch nur knapp dem Kältetod entgagen ... okay, gaaaaaanz so dramatisch war es nicht, aber fast. Der Winter ist zurück und hat leider vergessen mir eine sms mit dieser Info zu schicken. Alle Wetterberichte scheine ich gestern verpasst oder verdrängt zu haben. Zumindest bin ich heute OHNE Handschuhe (also wie immer) zum Joggen losgezogen ... ganz schlechte Idee. Als ich kurz vor dem Erfrierungstod meiner Unterarme stand, waren es noch ca. 40 Minuten zum heimischen Lagerfeuer ... (ich überhöre jetzt einfach mal alle schadenfreudigen Lacher aus dem Off) ... mannmannmann, fast hätte ich mich in die Reinhold-Messner-Hitliste der "tiefgefrorenen Körperteile" einfügen können.
Was bringt einem wieder nach oben, wenn man zuhause nicht mal mehr in der Lage ist selbständig den Doppelknoten der Laufschuhe zu lösen? Richtig: ein riesiges Rührei! (Hab ich schon mal erzählt, dass ich das weltbeste Rührei zubereiten kann?) ... und die Aussicht darauf, dass das Nachmittagsprorgamm interieur stattfindet.
Frühstücksgestärkt ging es dann im Auto (25 Grad Innentemperatur!) nach La Hulpe zur Fondation Folon.
Jean-Michel Folon (1934- 2005) war ein belgischer Grafiker, Illustrator, Maler und Bildhauer, der unter anderem die Charta der Menschenrechte, Werke von Kafka und Wells, sowie unzählige Poster, Anzeigen, Briefmarken und Titelbilder des Times-Magazins gestaltet hat. Man sagt über seine Bilder auch, sie seien in einer "subtilen wie surrealistisch-melancholischen Aquarell- und Federtechnik angelegt" - ich kann nur sagen: mir war's zu pastellig. Irgendwie sehr Anfang Neunziger. Oder evangelischer Kirchentag. Aber ein paar fand ich auch super - L'etranger zum Beispiel. Blaues Bild, irgenwie bergig, ganz viel Weite. ... vielleicht hat es mich auch einfach an meine Fast-Erfrierung erinnert und war mir deshalb so vertraut ;-)
Seine Skulpturen hingegen sind unauffällig besonders. immer ein Männchen derselben Form. Mal (in Bronze) am Strand sitzend, mal unterm Schirm, der aus Regenwasser besteht ... (sieht man vielleicht nicht soo gut)
Abbinder? Hmm: was man nicht so alles an einem Sonntag macht ... (solange man noch nicht dem Erfrierungstod erlegen ist ;-))
Was bringt einem wieder nach oben, wenn man zuhause nicht mal mehr in der Lage ist selbständig den Doppelknoten der Laufschuhe zu lösen? Richtig: ein riesiges Rührei! (Hab ich schon mal erzählt, dass ich das weltbeste Rührei zubereiten kann?) ... und die Aussicht darauf, dass das Nachmittagsprorgamm interieur stattfindet.
Frühstücksgestärkt ging es dann im Auto (25 Grad Innentemperatur!) nach La Hulpe zur Fondation Folon.
Jean-Michel Folon (1934- 2005) war ein belgischer Grafiker, Illustrator, Maler und Bildhauer, der unter anderem die Charta der Menschenrechte, Werke von Kafka und Wells, sowie unzählige Poster, Anzeigen, Briefmarken und Titelbilder des Times-Magazins gestaltet hat. Man sagt über seine Bilder auch, sie seien in einer "subtilen wie surrealistisch-melancholischen Aquarell- und Federtechnik angelegt" - ich kann nur sagen: mir war's zu pastellig. Irgendwie sehr Anfang Neunziger. Oder evangelischer Kirchentag. Aber ein paar fand ich auch super - L'etranger zum Beispiel. Blaues Bild, irgenwie bergig, ganz viel Weite. ... vielleicht hat es mich auch einfach an meine Fast-Erfrierung erinnert und war mir deshalb so vertraut ;-)
Seine Skulpturen hingegen sind unauffällig besonders. immer ein Männchen derselben Form. Mal (in Bronze) am Strand sitzend, mal unterm Schirm, der aus Regenwasser besteht ... (sieht man vielleicht nicht soo gut)
Abbinder? Hmm: was man nicht so alles an einem Sonntag macht ... (solange man noch nicht dem Erfrierungstod erlegen ist ;-))
Montag, 2. Januar 2012
Jahresübergang
Der heurige Jahresübergang war mehr ein Lauf - im wahrsten Sinne des Wortes:
Zunächst am Silvestertag einen ausgedehnten "wie toll doch unser Bruxelles ist"- Spaziergang durch die Stadt (schön, dass du das warst, T.), bei dem man natürlich am Wahrzeichen vorbei "muss" - und dieses war doch jetzt endlich mal kostümiert (hab ich ja bisher immer verpasst - wie hier beschrieben: Maenneken Pis).
Zunächst am Silvestertag einen ausgedehnten "wie toll doch unser Bruxelles ist"- Spaziergang durch die Stadt (schön, dass du das warst, T.), bei dem man natürlich am Wahrzeichen vorbei "muss" - und dieses war doch jetzt endlich mal kostümiert (hab ich ja bisher immer verpasst - wie hier beschrieben: Maenneken Pis).
Und zwar als "responsible young driver" (also verantwortungsvolle junge Fahrer - wehret den Anfängen...), die darauf aufmerksam machen wollten, dass sich niemand an Silvester promillt hinter's Steuer begeben muss. Haben wir berücksichtigt und sind dann mit Tonnen von Salz (für den Fisch in Salzkruste) und mit genügend Prickelbrause zum Runterspülen zu Fuß zum Silvesterdinner bei Freunden um die Ecke gegangen... zurück auch ... aufrecht... gut gelaunt...beschwingt...
Dann, Stunden später, zum Hallo-2012-sagen, ein Lauf um die Flagey-Seen...(leider kein Bild - aber eins im Kopf :-))... Erst dachte ich, dass auch alle anderen da so bewußt und nachdenklich wie ich ihre Kreise ziehen würden .. hmm, 2 oder 3 haben da auch bestimmt gemacht, die anderen meinte ich mittels belgischer Bierdose als Opfer/ Teilnehmer/ Genießer einer Silbvesterparty ausmachen zu können ....
Selbige war dann heute mein erstes offizielles Feierabendbier 2012 - großartigst!
Hätte ich ja gerne an dieser Bar eingenommen... aber ich glaube, die ist mittlerweile schon weggeschmolzen... in diesem Sinne: alles läuft!
Und ich wünsche ein wundervolles, glückliches & gesundes Neues!
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