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Donnerstag, 26. April 2012
Aprilwetter
Sonntag, 29. Mai 2011
Marathonfieber
Brüssel leidet derzeit an Fieber.
Genauer: am Marathon-Fieber.
Wie sich auf dem Bild unschwer erkennen lässt, werden hier keine 42,195 Kilometer bis ins Ziel gelaufen sondern geschätze 42,195 Kilometer zurückgelegt, bis man an allen Bühnen dieser Stadt war, die an diesem Wochenende Jazz rund um die Uhr präsentieren.
Naja, vielleicht sind es auch ein paar Kilometerchen weniger. Aber wer Aufstockungsbe darf hat, kann heute noch am 20-Kilometer-Lauf (dieses Mal wirklich sportlich gemeinten) durch die Brüsseler Innensstadt teilnehmen oder die geschätzten 5 Kilometer Flohmakt hier direkt vor der Haustüre ablaufen.
Und wenn danach (im wahrsten Sinne des Wortes) gar nichts mehr geht und man auf die Metro zurückgreift, wird man nun auch dort gekennzeichnete "Ein- und Aus-Laufbahnen" antreffen.
Wozu? Tja, wahrscheinlich um das Marathonfieber einigermaßen unter Kontrolle zu halten ... oder?
In diesem Sinne: Alles läuft! Und: Hauptsache man bleibt in Bewegung.
Genauer: am Marathon-Fieber.
Wie sich auf dem Bild unschwer erkennen lässt, werden hier keine 42,195 Kilometer bis ins Ziel gelaufen sondern geschätze 42,195 Kilometer zurückgelegt, bis man an allen Bühnen dieser Stadt war, die an diesem Wochenende Jazz rund um die Uhr präsentieren.
Naja, vielleicht sind es auch ein paar Kilometerchen weniger. Aber wer Aufstockungsbe darf hat, kann heute noch am 20-Kilometer-Lauf (dieses Mal wirklich sportlich gemeinten) durch die Brüsseler Innensstadt teilnehmen oder die geschätzten 5 Kilometer Flohmakt hier direkt vor der Haustüre ablaufen.
Und wenn danach (im wahrsten Sinne des Wortes) gar nichts mehr geht und man auf die Metro zurückgreift, wird man nun auch dort gekennzeichnete "Ein- und Aus-Laufbahnen" antreffen.
Wozu? Tja, wahrscheinlich um das Marathonfieber einigermaßen unter Kontrolle zu halten ... oder?
In diesem Sinne: Alles läuft! Und: Hauptsache man bleibt in Bewegung.
Samstag, 7. Mai 2011
Arabischer Frühling
Nach einer langen Autofahrt heute von D zurück nach B haben wir uns richtig gefreut, als wir uns auf der Terasse des "kifkif" (an den Étangs d’Ixelles) in die Sesselkissen schmeißen konnten. Entspannen, runterkommen, genießen - das war der Auftrag.
Im Schatten dieses südspansisch oder auch osteuropäisch anmutenden Hochhausensembles scheint nix ferner zu liegen als ein sommerlich-leicht-arabisches Abiente. Aber genau das gibt es da. Und: Lauter lächelnde Leute - Gäste wie Servicepersonal (...beides ist in Brüssel nicht selbstverständlich....) UND: tolles arabisches Essen!!
... wunderbar leicht, sehr orientalisch, großartig zum Dippen und Unterhalten, aber leider erst fotografisch festgehalten, als alles schon zm wohligen Sättigungsgefühl beigetragen hatte... (foodfotographen sind überbewertet - der Trend geht hin zum leere-Teller-Fotographierer, I guess& hope). So soll der Frühlng sein, so kann der Sommer kommen.
Temperaturtechnisch & kulinarisch muss für diesen Frühling in Bruxelles also festgehalten werden, dass alles supersonnenschein ist & lecker!
(.... und, ganz unarabisch aber musitktechnisch freu' ich mich in auch gerade, dass in D eine kleine Franka das Licht der Welt erblickte, und uns ihre Eltern einen Frühlings-Soundtrack zusammengestellt haben... merci...manifique!)
Im Schatten dieses südspansisch oder auch osteuropäisch anmutenden Hochhausensembles scheint nix ferner zu liegen als ein sommerlich-leicht-arabisches Abiente. Aber genau das gibt es da. Und: Lauter lächelnde Leute - Gäste wie Servicepersonal (...beides ist in Brüssel nicht selbstverständlich....) UND: tolles arabisches Essen!!
... wunderbar leicht, sehr orientalisch, großartig zum Dippen und Unterhalten, aber leider erst fotografisch festgehalten, als alles schon zm wohligen Sättigungsgefühl beigetragen hatte... (foodfotographen sind überbewertet - der Trend geht hin zum leere-Teller-Fotographierer, I guess& hope). So soll der Frühlng sein, so kann der Sommer kommen.
Temperaturtechnisch & kulinarisch muss für diesen Frühling in Bruxelles also festgehalten werden, dass alles supersonnenschein ist & lecker!
(.... und, ganz unarabisch aber musitktechnisch freu' ich mich in auch gerade, dass in D eine kleine Franka das Licht der Welt erblickte, und uns ihre Eltern einen Frühlings-Soundtrack zusammengestellt haben... merci...manifique!)
Dienstag, 3. Mai 2011
Japan-Mai
Alles neu, macht der Mai....manchmal auch andersrum... dann kommt nix, dann geht was...
Denn ganauso wie Japan derzeit wieder aus der Medienberichterstattung verschwunden ist, genauso sind die japanischen Accessoirs aus meiner Umgebung plötzlich einfach weg.
Und dabei waren sie so schöööön.... die japanische Kirschblüte zum Beispiel... hmmm, räusper, peinlichpeinlich. Beim Recherchieren, was die japanische Kirschblüte nach Brüssel verschlagen haben mag, ist mir aufgefallen, dass sich die Bilder im Internet irgendwie nicht mit meinen übereinstimmen. Hatte meine Mutter also (wieder) Recht und es handelt sich um Magnolien? Je ne sais pas. Vraiment pas. Und konnte es auch bisher nicht rausfinden. Aber wahrscheinlich eher Magnolien... hmmm... egal, die kommen auch aus Asien....und sind seeeehr schööön. Satt. Fleischig. Prall. Als wollten sie gleich auf die Straße fallen und "platsch" machen...
ielleicht kann man ja die tollen Übersetzungen (von japanisch-quickstart.blogspot) , die ich mir für die Kirschblüte zurecht gelegt hatte, auch auf Magnolien ummünzen....:
Und bevor ich es vergesse: verschwunden sind auch die beiden Sumo-Ringer-Statuen.... Sie standen seit meiner ersten Streifzüge hier (also seit über einem Jahr) in der Rue Molière, inmitten eines kleinen Kreisverkehrs (die gibt es hier zu tausenden). Ich fand die toll. Energiegeladen. Präsent. Gewaltig. Ein großes Dankeschön an die Künstlerin Alexandra G.!!!
Denn ganauso wie Japan derzeit wieder aus der Medienberichterstattung verschwunden ist, genauso sind die japanischen Accessoirs aus meiner Umgebung plötzlich einfach weg.
Und dabei waren sie so schöööön.... die japanische Kirschblüte zum Beispiel... hmmm, räusper, peinlichpeinlich. Beim Recherchieren, was die japanische Kirschblüte nach Brüssel verschlagen haben mag, ist mir aufgefallen, dass sich die Bilder im Internet irgendwie nicht mit meinen übereinstimmen. Hatte meine Mutter also (wieder) Recht und es handelt sich um Magnolien? Je ne sais pas. Vraiment pas. Und konnte es auch bisher nicht rausfinden. Aber wahrscheinlich eher Magnolien... hmmm... egal, die kommen auch aus Asien....und sind seeeehr schööön. Satt. Fleischig. Prall. Als wollten sie gleich auf die Straße fallen und "platsch" machen...
ielleicht kann man ja die tollen Übersetzungen (von japanisch-quickstart.blogspot) , die ich mir für die Kirschblüte zurecht gelegt hatte, auch auf Magnolien ummünzen....:
| 一緒に花見しよう。 | いっしょにはなみしよう。 | Laß uns gemeinsam zum Kirschblütenschauen gehen. |
| 今年桜はすごいキレイですね! | ことしさくらはすごいきれいですね! | Dieses Jahr ist die Kirschblüte sehr schön, nicht wahr? |
Und bevor ich es vergesse: verschwunden sind auch die beiden Sumo-Ringer-Statuen.... Sie standen seit meiner ersten Streifzüge hier (also seit über einem Jahr) in der Rue Molière, inmitten eines kleinen Kreisverkehrs (die gibt es hier zu tausenden). Ich fand die toll. Energiegeladen. Präsent. Gewaltig. Ein großes Dankeschön an die Künstlerin Alexandra G.!!!
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Montag, 25. April 2011
Osterelefant
..... nein, nicht erschrecken, natürlich kommt auch hier in Belgien der Osterhase und versteckt die Eier. Keine Angst, so fremd sind sich die Lebenskulturen dann auch wieder nicht. Aber mein erstes Ostern hier war geprägt von den Elefanten im Park des Afrika-Museums in Tervuren, einem großartigen Abendessen im thailändischen Restaurant "Blue Elephant" in Uccle und klimatischen Bedingungen, die in den Heimaten afrikanischer und/oder asiatischer Elefanten üblich sind. Daher: Ein Hoch auf die Osterelefanten 2011!
Oder auch einfach eins auf die Olifanten - wie man im flämischen Teil dazu sagt.
... und ganz schnell ist man wie von alleine wieder beim O und beim Ei und bei Ostern... alles sehr sehr leicht(zu)lebig hier in Belgien!.
... und ganz schnell ist man wie von alleine wieder beim O und beim Ei und bei Ostern... alles sehr sehr leicht(zu)lebig hier in Belgien!.
Montag, 18. April 2011
Eisheilige
Gibt ja immer wieder Dinge, die macht man zum ersten Mal. Im letzten Jahr waren das bei mir ganz schön viele: Marktschampus trinken, Plätzchen backen, Grissinis rollen, Supermarkt yogen, Zeitreise machen ...
Und jetzt auch noch: Balkon begrünen. (Isch atte vorär kein'än.)
Hmm, sollte schön aussehen und blühen und grünen und Früchte abwerfen (die ich dann in der nächsten Aktion der Reihe "noch-nie-gemacht" einmache, vermarmelade oder sonstwas) - so der Vorsatz. Also habe ich unter anderem Tomaten und Zucchini gekauft. Erstere liebe ich ohne Ende. Und die anderen sollen schön blühen.
Heute beim Einpflanzen kam mir dann der Satz meiner Oma "Die kalte Sophie macht alles hie." in den Sinn. Und da habe ich mich (auch zum ersten Mal in meinem Leben) gefragt: Wann kommt denn bitte die kalte Sophie? Und gib es die Eisheiligen, zu denen die Sophie zählt, überhaupt in Belgien?
1. Sie kommt am 15 Mai, ihrem Namenstag, wie alle anderen Eisheiligen auch (Mamertus am 11. Mai, Pankratius am 12. Mai, Servatius am 13. Mai, Bonifatius am 14. Mai und eben abschließend Sophie am 15. Mai)
2. Ja, es gibt sie im französischen Sprachraum auch, die Saints de glace. Allerdings ohne Sophie. Denn hier gilt die Abfolge: Mamertus am 11. Mai, Pankratius am 12. Mai, Servatius am 13. Mai, Bonifatius am 14. Mai, Yves am 19. Mai und Bernardin am 20. Mai.
Die letzten beiden sind wohl den rauen klimatischen Bedingung der Bretagne geschuldet, wo das ein oder andere Atlantiktief schon Existenzen zerstört haben muss ("Craignez le petit Yvonnet, c'est le pire de tous quand il s'y met" - Fürchtet den kleinen Yves, denn er bedeutet das Schlimmste für alle, die er trifft).
Und obwohl ich stark davon augehe, dass die milde Brüssel-Lage mich vor einem Tomaten-Zucchini-Desaster bewahren würde, hole ich sie trotzdem rein, die zarten Pflänzchen .... muss ja nicht alles zum ersten Mal im Leben erleben.
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